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Unsere Bürgermeisterin im Gespräch: Julia Fisauli-Aalto über die Realität der Wedeler Kommunalpolitik

Jan Luechau 06. Mai 2026
Keine Kommentare zu “Unsere Bürgermeisterin im Gespräch: Julia Fisauli-Aalto über die Realität der Wedeler Kommunalpolitik”

Zum Tag des Lokaljournalismus am 5. Mai 2026 veröffentlichte Lars Heider (Hamburger Abendblatt) eine Sonderausgabe seines Podcasts. In dieser Folge ist unsere Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto zu Gast. Für uns Wedeler bietet das Gespräch einen Einblick in die aktuellen Herausforderungen zwischen Haushaltskonsolidierung und Stadtgestaltung.

Vom Ehrenamt an die Stadtspitze

Julia Fisauli-Aalto blickt auf eine 30-jährige Erfahrung in Marketing und Vertrieb zurück, bevor sie den Weg in die hauptamtliche Politik einschlug. Ihr Engagement in Wedel begann jedoch wesentlich früher durch ehrenamtliche Tätigkeiten, unter anderem als Schulelternbeiratsvorsitzende an der Moorwegschule.

  • Parteieintritt: Sie trat im Jahr 2020 in die CDU ein.
  • Fraktionsvorsitz: Im Jahr 2023 übernahm sie den Vorsitz der CDU-Fraktion.
  • Amtsantritt: Seit dem 8. April 2024 ist sie als Bürgermeisterin im Amt, nachdem sie zuvor bereits als Stellvertreterin Verantwortung übernommen hatte.

Die finanzielle Lage und das Konnexitätsprinzip

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Haushaltslage Wedels mit Schulden in Höhe von etwa 136 Millionen Euro. Die Bürgermeisterin verdeutlichte, dass die Handlungsspielräume der Kommune durch externe Vorgaben massiv beeinflusst werden.

  • Fehlfinanzierung: Wedel erbringt laut Fisauli-Aalto zu 28 % Leistungen für das Land, erhält dafür jedoch nur eine Refinanzierung von 16 %.
  • Konnexitätsprinzip: Dieses Prinzip („Wer bestellt, bezahlt“) wird nach ihrer Einschätzung derzeit nicht ausreichend gelebt, was zu einer finanziellen Schieflage führt.
  • Konsolidierung: Im vergangenen Jahr konnten bereits 5,2 Millionen Euro konsolidiert werden, um den Haushalt schrittweise zu stabilisieren.
  • Infrastruktur: Die Stadt unterhält eine soziale Infrastruktur, die laut Beratern eigentlich für eine deutlich größere Kommune ausgelegt ist.

Herausforderungen bei Facebook und der Umgang mit Fake News

Besorgnis äußerte die Bürgermeisterin über die Diskussionskultur in digitalen Kanälen und die Abkehr von klassischen Qualitätsmedien.

  • Facebook-Community: In Wedel existiert eine Gruppe mit rund 9.000 Mitgliedern. Dort werde oft eine Stammtisch-Rhetorik gepflegt, die durch eine kleine Gruppe dominiert werde und Einfluss auf die Mitlesenden habe.
  • Fake News: Es werden vermehrt Falschmeldungen verbreitet, die das gesellschaftliche Klima belasten und den Blick auf die Fakten verzerren.
  • Rechtliche Grenzen: Unterlassungsklagen seien zeitaufwendig und teuer, weshalb der Fokus lieber auf der inhaltlichen Arbeit für die Stadt bleiben soll.
  • Bildung: Die Befähigung von Jugendlichen, verlässliche Quellen zu erkennen, wird als zentrale Aufgabe gesehen. Hierzu passt die Entscheidung, den Politikunterricht in Schleswig-Holstein zu stärken.

Städtische Projekte und Krisenbewältigung

Neben den Finanzen wurden weitere Themen angesprochen, die Wedel direkt betreffen.

  • Der Hafen: Fisauli-Aalto vergleicht den Hafen mit der Hamburger Elbphilharmonie; es handele sich um ein Langzeitprojekt, das eine große Chance für die Identität der Stadt darstelle.
  • Wohnraum: Durch die Nähe zu Hamburg steigen die Preise in Wedel kontinuierlich an, während bezahlbarer Wohnraum knapp bleibt.
  • Krisenmanagement: Als Beispiel für die Zusammenarbeit der Organisationen nannte sie die Evakuierung von 6.000 Haushalten aufgrund eines Bombenfunds während des Sturmtiefs „Elli“ zu Beginn des Jahres.

Trotz der Herausforderungen betont Julia Fisauli-Aalto ihre Zuversicht und die Notwendigkeit, mit Optimismus und guter Argumentation an der Zukunft Wedels zu arbeiten.


Service-Teil

Das vollständige Interview können Sie im Podcast des Hamburger Abendblatts nachhören:

  • Podcast-Reihe: 040 – Hamburg streng vertraulich
  • Folge: Bürgermeister-Spezial: Teil 5 – Julia Fisauli-Aalto aus Wedel
  • Direktlink: Zum Podcast-Beitrag auf abendblatt.de

Informationen zu aktuellen Vorlagen der Stadtverwaltung finden Sie im Bürgerinformationssystem der Stadt Wedel.

 

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Haushalt genehmigt – trotz kritischer Finanzlage

Jan Luechau 06. Mai 2026
Keine Kommentare zu “Haushalt genehmigt – trotz kritischer Finanzlage”

Die Kommunalaufsicht in Kiel hat den Doppelhaushalt 2026/27 für Wedel freigegeben. Angesichts der aktuellen Zahlen ist das keine Selbstverständlichkeit, sondern eine formale Notwendigkeit unter strengen Auflagen.

Die Zahlen für 2026 im Überblick:

  • Erträge: 114,5 Mio. €
  • Aufwendungen: 123,6 Mio. €
  • Jahresfehlbetrag: -9,1 Mio. €

Das Defizit von über 9 Millionen Euro zeigt deutlich: Wir geben mehr aus, als wir einnehmen. Dennoch sieht der Plan Investitionen in Höhe von 24,5 Mio. € vor. Um diese zu finanzieren, müssen wir Kredite über 20,4 Mio. € aufnehmen. Dass die Kommunalaufsicht diese Neuverschuldung ohne Kürzungen genehmigt hat, ist kein Zeichen für eine gesunde Kasse.

Kiel stellt unmissverständlich fest, dass Wedel aus eigener Kraft aktuell nicht leistungsfähig ist. Die Genehmigung ist lediglich ein Vertrauensvorschuss in unseren Plan zur Haushaltssicherung bis 2028. Wir stehen in der Pflicht, diesen Weg konsequent zu gehen.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: Geplante Projekte können zwar vorerst starten, aber wir finanzieren sie vollständig auf Pump. Die Genehmigung ist kein Anlass zur Entspannung, sondern eine Mahnung zur strikten Haushaltsdisziplin in den kommenden Jahren.

 

Es tut sich etwas an der Elbe: Der Fahrplan für das Heizkraftwerk Wedel

Jan Luechau 30. April 2026
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Das Ende der Kohle: Der Fahrplan für Wedel

Die Hamburger Energiewerke haben offiziell das Verfahren eingeleitet, um das Heizkraftwerk Wedel stillzulegen. Der entsprechende Antrag wurde Ende März nach dem Energiewirtschaftsgesetz (§13b EnWG) gestellt. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Anlage ab dem 1. Juli 2027 außer Betrieb gehen.

Dieser Schritt ist kein Zufall, sondern eng an den Fortschritt auf der anderen Elbseite gekoppelt. Im zukünftigen „Energiepark Hafen“ auf der Dradenau entsteht derzeit eine moderne Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD), die das Kraftwerk in Wedel ablösen wird. Geplant ist, dass dieses neue System bereits Ende dieses Jahres in Betrieb geht.

Die zwei Stufen des Abschieds

Die Außerbetriebnahme erfolgt nicht durch einen einfachen Knopfdruck, sondern in einem kontrollierten, zweistufigen Prozess:

  • Die Konservierung: Sobald die neue Anlage auf der Dradenau stabil läuft, geht das HKW Wedel in die Konservierung. Das bedeutet: Es wird keine Kohle mehr verbrannt. Es bleibt jedoch als „Back-up“ einsatzbereit und könnte im Notfall innerhalb einiger Wochen wieder hochgefahren werden.
  • Die endgültige Stilllegung: Ab Juli 2027 folgt der irreversible Schritt. Sämtliche Betriebsmittel wie Öle und Chemikalien werden restlos entfernt. Danach kann das Kraftwerk nie wieder angefahren werden.

Worüber wird nun entschieden?

Auch wenn die Hamburger Energiewerke die Stilllegung forcieren, haben sie nicht das letzte Wort allein. Es gibt ein klares, behördliches Prüfverfahren:

  • Prüfung der Systemrelevanz: Die Bundesnetzagentur und der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz müssen nun prüfen, ob das Kraftwerk für die Stabilität des Strom- und Wärmenetzes noch zwingend notwendig ist.
  • Die finale Zustimmung: Erst wenn diese Behörden grünes Licht geben, darf der beschriebene zweistufige Prozess der Außerbetriebnahme offiziell starten.

Ein Blick in die Zukunft: Was passiert mit dem Standort?

Für uns Wedeler Bürgerinnen und Bürger ist die spannendste Frage natürlich: Was kommt nach der Kohle? Während Hamburg das Ziel verfolgt, bis 2030 kohlefrei und bis 2040 klimaneutral zu heizen, wird für das Gelände an unserer Elbfront bereits geplant.

Aktuell erarbeiten die Hamburger Energiewerke ein Nachnutzungskonzept für den Standort Wedel. Ein erster Entwurf hierfür soll bereits Ende dieses Jahres vorgestellt werden. Es bleibt also spannend, welche Impulse und Chancen dieses Projekt für unsere kommunale Entwicklung liefern wird.

Wedel geht bei der „Badebucht“-Förderung anscheinend leer aus

Jan Luechau 24. April 2026
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Gute Nachrichten für den Sport im Norden, aber ein herber Dämpfer für unsere Bemühungen in Wedel: Wie der NDR berichtet, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Weichen für die Verteilung der Bundesmittel aus dem Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) gestellt. Während landesweit Millionen fließen, wurde die Projektskizze für unsere Badebucht in dieser Runde leider nicht berücksichtigt.

Der Bund verteilt 333 Millionen Euro

Im Rahmen der sogenannten „Sportmilliarde“ hat der Bund die Liste der 314 Projekte veröffentlicht, die eine Förderzusage erhalten. Insgesamt werden bundesweit 333 Millionen Euro investiert, um den massiven Sanierungsstau in kommunalen Sporthallen und Schwimmbädern abzubauen.

Für Schleswig-Holstein stehen in dieser Tranche insgesamt rund 14,6 Millionen Euro zur Verfügung. Davon profitieren unter anderem:

  • Lübeck: Rund 4,5 Millionen Euro für die Sanierung der Sportanlage Neuhof.
  • Region Südholstein: Kleinere Projekte in den Nachbarkreisen erhielten Zusagen für energetische Modernisierungen.

Was bedeutet das für Wedel?

Für unsere Stadt ist die Absage aus Berlin eine bittere Nachricht. Die Badebucht bleibt unser wichtigstes Infrastrukturprojekt im Sportbereich, doch die Finanzierung steht ohne die erhofften Bundesmillionen vor noch größeren Herausforderungen.

Die Ablehnung unterstreicht, dass der Wettbewerb um Fördermittel kein Selbstläufer ist. Für die kommunale Politik bedeutet dies, dass nun noch intensiver über alternative Finanzierungswege und die Priorisierung unserer Investitionen im Haushalt beraten werden muss.

Quelle: NDR Schleswig-Holstein 

Wedels Wirtschaft im Wandel: Zwischen Weltmarktführern und Planungs-Odyssee

Jan Luechau 18. April 2026
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Zwei aktuelle Berichte im Hamburger Abendblatt zeigen uns in diesen Tagen sehr deutlich, wie eng wirtschaftlicher Erfolg und die Verfügbarkeit von Flächen in unserer Stadt miteinander verknüpft sind. Es ist eine Geschichte von verpassten Chancen der Vergangenheit, einer zähen Odyssee und einem wichtigen Hoffnungsschimmer am Elbufer.

Ein schmerzhafter Rückblick: Das Beispiel Secumar

Die Firma Secumar (Bernhardt Apparatebau) feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Ein beeindruckendes Jubiläum für ein Familienunternehmen, das mit seinen Rettungswesten weltweit Standards setzt und Leben rettet. Doch während wir gratulieren, schwingt in Wedel auch Wehmut mit.

Bis 2004 war Secumar in der Wedeler ABC-Straße ansässig. Dass das Unternehmen heute im benachbarten Holm produziert, hat einen simplen, aber folgenschweren Grund: In Wedel fehlte der Platz zum Wachsen.

  • Das Problem: Die Räumlichkeiten wurden für das expandierende Unternehmen schlicht zu klein.
  • Die Konsequenz: Der Umzug ins Nachdorf Holm, wo man auf einem Hektar Fläche ein modernes Logistik- und Produktionszentrum errichten konnte.

Für Wedel bedeutete das damals den schmerzhaften Verlust eines "Hidden Champions", von wertvollen Arbeitsplätzen und erheblichen Gewerbesteuereinnahmen. Ein klassisches Beispiel dafür, was passiert, wenn eine Stadt keine Entwicklungsperspektiven für ihre Betriebe bietet.

Lichtblick: Neue Ansiedlungen im BusinessPark

Spulen wir vor ins Jahr 2026. Die Vorzeichen haben sich glücklicherweise geändert. Wie das Abendblatt aktuell berichtet, ziehen nun namhafte Hamburger Traditionsunternehmen nach Wedel, weil ihnen in der Hansestadt genau das passiert, was Secumar einst in Wedel erlebte: Es wird zu eng.

Die Firma Lippold, Spezialist für Hydraulik und Antriebstechnik, plant bis Ende 2029 den Umzug aus dem Hamburger Westen in unseren BusinessPark. Mit einer Investition von bis zu 12 Millionen Euro und rund 100 Arbeitsplätzen ist dies ein starkes Signal für den Standort. Auch die Sicherheitsfirma C.D. Büttner investiert Millionen in einen Neubau am Elbufer, um dort an modernster Drohnen-Technologie zu forschen.

Die Kehrseite: Eine 15-jährige Planungs-Odyssee

Wer heute auf den BusinessPark blickt, sieht trotz dieser Erfolge noch immer sehr viel freie Fläche. Dass 15 Jahre nach dem Erwerb des Geländes durch die Stadt erst ein Bruchteil der rund 180.000 m² vermarktet ist, hat Gründe, die wir kritisch benennen müssen:

  • Juristisches Tauziehen: Der ursprüngliche Bebauungsplan (Nr. 88) wurde 2017 vom OVG Schleswig vorläufig außer Vollzug gesetzt. Rechtsunsicherheit ist der natürliche Feind jeder Investition. Hinzu kam die langwierige Auseinandersetzung mit dem konkurrierenden Hamburger Plan „Rissen 11“.
  • Das Erbe der Industrie: Das Gelände des ehemaligen Mineralölwerks war kein einfaches Bauland, sondern eine ökologische Last. Bodenaustausch bis in 1,80 Meter Tiefe und permanente Grundwasserreinigung waren nötig – eine Mammutaufgabe, die enorme Zeit und Kosten verschlang.
  • Politischer Konflikt & Naturgewalten: Hausgemachte politische Auseinandersetzungen bremsten den Fortschritt. Ereignisse wie die Sturmflut 2021, die frisch hergestellte Infrastruktur beschädigte, sowie eine volatile Weltwirtschaftslage erschwerten die Vermarktung zusätzlich.

Die politische Debatte

Ein Blick in die öffentlichen Quellen zeigt deutlich, wie tief die Gräben in der Wedeler Ratsversammlung bezüglich des B-Plans 88 (BusinessPark) waren:

Die politische Debatte: Wer war dafür, wer dagegen?

Die Kritiker und Ablehner (SPD, Grüne, Die Linke) standen der konkreten Ausgestaltung des B-Plans 88 sehr kritisch gegenüber. Während Die Linke den Plan wegen zu hoher Lärmgrenzen ablehnte und das spätere OVG-Urteil als „schallende Ohrfeige“ bezeichnete, bemängelten die Grünen Lärm, Verkehr und Dichte als „Desaster“. Auch die SPD stimmte in der entscheidenden Sitzung 2015 gegen den Plan und warnte davor, dass aus dem „Sahnestück“ ein „krümeliger Mürbeteig“ werden könnte.

Demgegenüber standen die Parteien, die den B-Plan getragen und verteidigt haben: CDU, FDP und WSI. Die CDU trug den Entwurfs- und Satzungsbeschluss konsequent mit und warb dafür, den BusinessPark geschlossen zu vertreten, um die wirtschaftliche Entwicklung Wedels zu sichern. Gemeinsam mit der FDP und der Wählergemeinschaft WSI bildete sie die Ratsmehrheit, die den B-Plan 88 als das richtige Instrument zur Entwicklung des Areals ansah und trotz der massiven Bedenken der Opposition durchsetzte.

Warum Vorratspolitik alternativlos bleibt

Trotz der berechtigten Kritik an der Dauer und den Kosten: Ohne den BusinessPark Elbufer stünde Wedel heute mit leeren Händen da. Wir könnten Firmen wie Lippold oder Büttner schlichtweg nichts anbieten.

Status Quo BusinessPark Zahlen & Fakten
Gesamtfläche (Bauland) ca. 180.000 m²
Bisher verkauft/belegt ca. 20.000 m²
In konkreter Verhandlung ca. 15.000 m²
Investitionsvolumen Lippold 9 - 12 Mio. €
"Gewerbeflächen sind kein Selbstzweck. Sie sind der Garant dafür, dass Wedel keine reine Schlafstadt wird, sondern ein Ort, an dem gearbeitet, geforscht und investiert wird."

Die Geschichte von Secumar lehrt uns, was passiert, wenn man keine Flächen hat. Die Geschichte des BusinessParks lehrt uns wiederum, dass wir in Zukunft schneller, einiger und rechtssicherer planen müssen, damit aus 15 Jahren Entwicklung keine 30 werden.

Mein Fazit: Gewerbeflächen sind die Existenzgrundlage unserer Stadt. Wir müssen die Vermarktung jetzt mit aller Kraft vorantreiben, bürokratische Hürden abbauen und zeigen, dass Wedel ein verlässlicher Partner für die Wirtschaft ist. Der "Sog" aus Hamburg ist da – wir müssen ihn nur endlich konsequent nutzen.

Was denken Sie?

War die Entscheidung für den BusinessPark trotz der langen Verzögerungen richtig? Oder hätte die Stadt das Risiko der Altlasten nie eingehen dürfen? Ich freue mich

  1. Neue Straßenreinigungsgebühren: Grundsatzentscheidung für Wedel steht bevor
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  4. Kommunale Haushalte im „freien Fall“: Städtetag fordert Milliarden-Soforthilfe

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