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Wenn Kritik zur persönlichen Abrechnung wird

Jan Luechau 12. April 2025
Keine Kommentare zu “Wenn Kritik zur persönlichen Abrechnung wird”

In einem öffentlichen Facebook-Beitrag äußerte sich Bürgermeister a.D. Gernot Kaser in einer Weise, die persönliche Grenzen überschreitet. Statt sachlicher Kritik enthält der Beitrag massive Vorwürfe, Beleidigungen und Falschbehauptungen. Hier ist meine Antwort – mit Haltung, Fakten und einem klaren Kontrast im Ton.

Wenn Kritik zur persönlichen Abrechnung wird

 

Weniger Ausschusssitzungen im April – kein Widerspruch zur Haushaltskonsolidierung

Jan Luechau 11. April 2025
Keine Kommentare zu “Weniger Ausschusssitzungen im April – kein Widerspruch zur Haushaltskonsolidierung”

In der April-Ausschusswoche 2025 waren wie gewohnt fünf Ausschusssitzungen in Wedel geplant. Stattgefunden haben lediglich der Planungsausschuss und der Sozialausschuss. Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport sowie der Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss sind hingegen ausgefallen – aufgrund fehlender konkreter Themen und Beschlussvorlagen. Eventuell fällt auch der Haupt- und Finanzausschuss, der erst nach den Osterferien tagen soll, aus

Angesichts der angespannten Haushaltslage mag das auf den ersten Blick überraschen. Immerhin wurde Ende März der Haushalt 2025 beschlossen – samt eines umfassenden Begleitbeschlusses und 30 Konsolidierungsmaßnahmen, die in den kommenden Monaten auf ihre Umsetzung geprüft werden sollen.

Doch gerade deshalb ist es nachvollziehbar, dass es aktuell noch keine neuen Themen für die Ausschüsse gibt. Die Verwaltung befindet sich in der Startphase der Umsetzung: Projektgruppen werden gebildet, Zuständigkeiten geklärt, erste Bewertungen vorgenommen. Belastbare Ergebnisse, die in den Gremien beraten oder beschlossen werden können, liegen derzeit schlichtweg noch nicht vor.

Natürlich könnte man Ausschusssitzungen auch nutzen, um bereits bekannte Themen weiter zu diskutieren – doch genau das wurde in den vergangenen Monaten ausgiebig getan. Jede zusätzliche Sitzung bindet Ressourcen in der Verwaltung und verursacht Kosten – in einer Zeit, in der jeder Euro zweimal umgedreht werden muss. Es stellt sich die Frage: Was soll jetzt noch diskutiert werden, das nicht bereits längst politisch eingeordnet wurde?

Entscheidend ist nun, dass die Verwaltung ihre Prüfaufträge mit Sorgfalt, aber auch mit Tempo bearbeitet – und die Ausschüsse sich dann wieder mit fundierten Grundlagen befassen können. Politische Arbeit bedeutet nicht nur Debatte, sondern auch das Abwarten auf verwaltungsseitige Zuarbeit, um anschließend kluge, nachhaltige Entscheidungen treffen zu können.

„Diskutieren um des Diskutierens willen bringt uns in dieser Phase nicht weiter. Jetzt ist es an der Verwaltung, ihre Arbeit aufzunehmen und konkrete Ergebnisse zu liefern. Erst dann können wir als Politik fundierte Entscheidungen treffen – genau das ist verantwortungsvolles Handeln in Zeiten knapper Kassen.“

Neue Rubrik: Haushaltssicherung 2028 – was auf dem Spiel steht

Jan Luechau 03. April 2025
Keine Kommentare zu “Neue Rubrik: Haushaltssicherung 2028 – was auf dem Spiel steht”

Die finanzielle Lage der Stadt Wedel ist ernst – und sie betrifft uns alle. Deshalb habe ich auf wedel-politik.de eine neue Rubrik eingerichtet: Haushaltssicherung 2028.

Dort erkläre ich verständlich,
📉 welche Maßnahmen zur Sanierung des Haushalts geplant sind,
🔍 welche politischen Entscheidungen dahinterstehen
📊 und wie der aktuelle Stand der Dinge ist.

Denn klar ist: Wenn es uns bis 2028 nicht gelingt, den Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen, drohen Wedel harte Einschnitte in der kommunalen Selbstverwaltung. Die Ratsversammlung hat deshalb ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen – mit strukturellen Einschnitten und konkreten Sparzielen.

Ich begleite diesen Prozess kritisch-konstruktiv und möchte mit dieser Rubrik für mehr Transparenz, Information und Beteiligung sorgen.

💬 Ihre Meinung ist gefragt:
Was halten Sie von den Plänen? Welche Vorschläge haben Sie? Schreiben Sie mir – jede Rückmeldung wird gelesen und ernst genommen.

📌 Regelmäßige Updates:
Die Rubrik wird laufend ergänzt – mit neuen Informationen, Einschätzungen und Beteiligungsmöglichkeiten.

👉 Hier geht's zur neuen Rubrik:
Haushaltssicherung 2028 ansehen

Herzliche Grüße

Jan Lüchau

Zusammenfassung des Artikels „Wer sichert sich Wedels Lost Place?“:

Jan Luechau 21. März 2025
3 Kommentare zu “Zusammenfassung des Artikels „Wer sichert sich Wedels Lost Place?“:”

Hier geht es zu dem Zeitungsartikel des Wedeler-Schulauer-Tageblatts

Wedeler-Schulauer-Tageblatt vom 22.03.2025

Zusammenfassung des Artikels von Oliver Garbiel:

Nach der ablehnenden Haltung einiger Ratsfraktionen des ursprünglichen Plans, auf dem Possehl-Gelände an der B431 einen Edeka-Markt samt Kino und Self-Storage zu errichten, bringt ein neues Vorhaben Bewegung in die Debatte: Die Deutsche Post zeigt Interesse, dort ein DHL-Logistikzentrum anzusiedeln. Die Stadtverwaltung sieht darin eine realistische und planungsrechtlich umsetzbare Option. Die Ratsfraktionen in Wedel reagieren unterschiedlich auf die neue Entwicklung:

  • SPD: Bevorzugt klar die DHL-Ansiedlung. Sie sieht darin einen Zuwachs an Arbeitsplätzen und Gewerbesteuern sowie eine schnellere Umsetzung ohne B-Plan-Änderung. Das ursprüngliche Kino-Projekt sei überdimensioniert.
  • Grüne: Lehnt Nahversorgung an diesem Standort ab, ist beim DHL-Projekt aber noch unentschlossen. Sie betonen den Erhalt des kleinen Wäldchens auf dem Gelände.
  • WSI: Zeigt sich offen und positiv gegenüber dem DHL-Projekt, fordert aber mehr Informationen.
  • Linke: Bevorzugt DHL gegenüber dem Edeka/Kino-Vorhaben, sieht darin neue Arbeitsplätze und eine sinnvolle Nachnutzung.
  • CDU: Will ohne belastbare Informationen keine Position beziehen und fordert eine fundierte Entscheidungsgrundlage.
  • FDP: Ebenfalls zurückhaltend. Fordert ein unabhängiges Gutachten zur Bewertung der Varianten. Sie hält beide Projekte für grundsätzlich interessant, fand das Edeka/Kino-Projekt aber für die Bürger*innen attraktiver.

Mein Kommentar:

Es ist kaum nachvollziehbar, dass einige Fraktionen – allen voran die SPD – dem DHL-Projekt den Vorzug geben. Denn es stehen keine belastbaren Fakten, Studien oder ein Gutachten zur Verfügung, die die tatsächlichen Auswirkungen und Vorteile im Vergleich zum Edeka/Kino-Projekt objektiv bewerten. Während CDU und FDP zu Recht auf eine fundierte Entscheidungsgrundlage pochen, wird hier bereits politisch vorentschieden. Dabei sind zentrale Fragen – etwa zum Verkehrsaufkommen, zur wirtschaftlichen Nachhaltigkeit oder zur städtebaulichen Wirkung – noch völlig unbeantwortet.Eine solch weitreichende Entscheidung ohne Faktenlage zu treffen, wirkt voreilig und lässt eine sachorientierte Politik vermissen.

Sozialindex – Ein Maß für schulische Herausforderungen

Jan Luechau 20. März 2025
Keine Kommentare zu “Sozialindex – Ein Maß für schulische Herausforderungen”

Was ist der Sozialindex?

Der Sozialindex ist ein Instrument, mit dem die soziale Zusammensetzung der Schülerinnen und Schüler an einer Schule gemessen wird. Er hilft dabei, Schulen zu erkennen, die aufgrund ihrer Schülerstruktur einen höheren Bedarf an zusätzlicher Unterstützung haben.

Wie setzt sich der Sozialindex zusammen?

Der Sozialindex basiert auf vier wesentlichen Indikatoren:

  • Anteil von Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Familiensprache
  • Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Zuzug aus dem Ausland
  • Anteil von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Lernen, Sprache sowie emotional-sozialer Entwicklung
  • Kinder- und Jugendarmut im Umfeld der Schule

Die ersten drei Indikatoren stammen aus den Schulstatistiken, während der vierte Indikator (Kinder- und Jugendarmut) Daten der Bundesagentur für Arbeit verwendet.

Wie wird der Sozialindex berechnet?

Der Sozialindex wird mit einem statistischen Verfahren namens konfirmatorische Faktorenanalyse berechnet. Dieses Verfahren bewertet, wie stark jeder einzelne der oben genannten Indikatoren die soziale Belastung einer Schule erklärt. Jeder Indikator erhält dabei eine sogenannte Faktorladung, welche ausdrückt, wie wichtig der Indikator für den Sozialindex ist. Je höher die Faktorladung, desto stärker beeinflusst der jeweilige Indikator den Index.

Die einzelnen Indikatoren werden somit nicht einfach addiert, sondern basierend auf ihrer jeweiligen Bedeutung gewichtet. Der errechnete Wert liegt dann zwischen 0 und 100 und wird anschließend in neun Sozialindexstufen eingeteilt. Schulen mit höheren Indexwerten haben dadurch einen größeren Förderbedarf.

Unterschied zwischen Primar- und Sekundarstufe

Der Sozialindex wird für Grundschulen und weiterführende Schulen getrennt ermittelt, da diese unterschiedliche Schülerzusammensetzungen und Einzugsbereiche haben. Weiterführende Schulen berücksichtigen zusätzlich die Sozialraumdaten der umliegenden Grundschulen.

Abgrenzung zum PerspektivSchul-Index

Der Sozialindex beschreibt ausschließlich die sozialen Voraussetzungen der Schüler und nicht deren Leistungsergebnisse oder Abschlussquoten. Im Gegensatz dazu berücksichtigt der PerspektivSchul-Index zusätzlich schulische Leistungen wie Testergebnisse oder Abschlüsse.

 

Sozialindexwerte für Schulen in Wedel

Schulname Schulform Sozialindexstufe Schülerzahl
Moorwegschule Grundschule 3 411
Grundschule Altstadt Grundschule 5 432
Albert-Schweitzer-Schule Grundschule 8 400
Johann-Rist-Gymnasium Gymnasium 2 936
Gebrüder-Humboldt-Schule Gemeinschaftsschule mit Oberstufe 3 786
Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule Gemeinschaftsschule 7 544

 

Die Albert-Schweitzer-Schule (Stufe 8) hat den höchsten Sozialindex und somit den größten Förderbedarf in Wedel. Im Gegensatz dazu hat das Johann-Rist-Gymnasium den niedrigsten Sozialindex (Stufe 2) und somit einen deutlich geringeren Unterstützungsbedarf.

Unter den Gemeinschaftsschulen fällt besonders die Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule (Stufe 7) auf, die ebenfalls erheblichen Unterstützungsbedarf aufweist. Im Vergleich dazu zeigt die Gebrüder-Humboldt-Schule mit Stufe 3 nur einen moderaten Bedarf.

Im kommunalen Vergleich liegt Wedel mit einem gewichteten Durchschnitt von etwa 4,17 beim Sozialindex im Mittelfeld der betrachteten Städte in Schleswig-Holstein:

  • Höhere Werte (größerer Unterstützungsbedarf) zeigen sich in Städten wie Geesthacht, Elmshorn, Rendsburg und Heide, welche sozial stärkere Belastungen und damit höheren Förderbedarf aufweisen.
  • Niedrigere Werte (geringerer Unterstützungsbedarf) findet man in Städten wie Bad Oldesloe, Reinbek und Schleswig, die somit eine günstigere soziale Struktur an Schulen haben.

Wedel liegt knapp oberhalb von Itzehoe, Schleswig, Reinbek und Bad Oldesloe, jedoch deutlich unterhalb von Städten wie Geesthacht oder Elmshorn. Somit hat Wedel zwar einen moderaten Unterstützungsbedarf, es gibt jedoch klar Städte, in denen Schulen stärker belastet sind und dementsprechend einen höheren Bedarf an zusätzlichen Fördermaßnahmen aufweisen.

Insgesamt zeigt sich, dass Wedel im Vergleich zu anderen Städten Schleswig-Holsteins im soliden Mittelfeld liegt und weder besonders sozial belastet noch auffällig günstig positioniert ist. 

Förderbedarf laut Sozialindex und tatsächliche Förderung in Wedel

Eine direkte Gegenüberstellung des Förderbedarfs nach Sozialindex mit der tatsächlichen Förderung durch Stellen für Schulsozialarbeit ist schwierig, da in den Stellenplänen der verschiedenen Kommunen oft unklar bleibt, für welche Aufgaben Sozialpädagogen konkret angestellt sind.

Allerdings hat die Kommunalaufsicht der Stadt Wedel mehrfach festgestellt, dass Wedel in Bezug auf die Förderung deutlich vorn liegt. Dies bestätigt auch der Bericht des Landesrechnungshofes Schleswig-Holstein (Seite 197, Punkt 22.6). Der Bericht zeigt auf, dass die Spannbreite der Schülerzahlen pro sozialpädagogischer Stelle landesweit zwischen 1 zu 573 (Neumünster) und 1 zu 337 (Kreis Dithmarschen) liegt.  Wedel liegt mit ca. 280 Schülern je Stelle deutlich über diesem Landesdurchschnitt.

Im Haushalt 2025 sind für Personalausgaben in diesem Produkt 1.122.800 € angesetzt. Laut eigenen Berechnungen des LRH liegt der Eigenanteil der kreisangehörigen Kommunen bei 58,4 %. In Wedel liegt der Eigenanteil jedoch bei 76,8%. 

Quellen:

Index: Sozialindex_SH.pdf

Erklärungen und Erläuterung: Sozialindex_FAQ.pdf

Schülerzahl: Verzeichnis

gewichteter Durchschnitt: eigene Berechnung

Wie wird der gewichtete Durchschnitt berechnet und warum macht man das?

Was bedeutet gewichteter Durchschnitt?

Beim gewichteten Durchschnitt werden verschiedene Werte nicht einfach zusammengezählt und durch ihre Anzahl geteilt, sondern jeder Wert erhält ein eigenes Gewicht. Das Gewicht gibt an, wie stark der einzelne Wert in das Gesamtergebnis einfließt.

Wie wird der gewichtete Durchschnitt berechnet?

Die Formel für den gewichteten Durchschnitt lautet:

gewichteter Durchschnitt = (Wert1 × Gewicht1 + Wert2 × Gewicht2 + … + Wertn × Gewichtn) ÷ (Gewicht1 + Gewicht2 + … + Gewichtn)

Beispiel aus der Praxis (Sozialindex an Schulen):

Wenn eine Stadt drei Schulen hat, könnte die Berechnung so aussehen:

Schule Sozialindex Schülerzahl
Schule A 8 400
Schule B 5 200
Schule C 3 100

Die Berechnung ergibt sich wie folgt:

(8 × 400 + 5 × 200 + 3 × 100) ÷ (400 + 200 + 100) = 6,43

Warum berechnet man den gewichteten Durchschnitt?

Der gewichtete Durchschnitt spiegelt die Realität genauer wider, da er berücksichtigt, dass nicht alle Werte die gleiche Bedeutung haben. Beispielsweise werden große Schulen mit vielen Schülern stärker berücksichtigt, da sie eine größere Rolle für die Gesamtsituation einer Stadt spielen. Dadurch entsteht ein realistisches und differenziertes Bild der Lage, was insbesondere für Entscheidungen in Politik und Verwaltung von Bedeutung ist.

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