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Einwohnerversammlung am 13. Mai – Stadtpräsident lädt in den Ratssaal ein

Jan Luechau 28. April 2025
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📌 Kurz & Knapp: Die wichtigsten Fakten

  • Wann: Dienstag, 13. Mai 2025, 19 Uhr

  • Wo: Ratssaal des Rathauses Wedel

  • Themen: Haushaltssicherung 2028, Sicherheit in Wedel (plus mögliche Ergänzungen)

  • Wer darf teilnehmen: Alle Wedeler Einwohnerinnen und Einwohner, unabhängig von Alter und Staatsangehörigkeit

  • Anmeldung: Nicht erforderlich

  • Wichtig: Ergänzungen der Tagesordnung nur mit 50 % Zustimmung; Anträge müssen schriftlich vorliegen.

  • Protokoll: Zeit, Ort, Teilnehmerzahl, Inhalte und Abstimmungsergebnisse werden dokumentiert.


Am Dienstag, den 13. Mai 2025 um 19 Uhr, lädt Stadtpräsident Julian Fresch zur Einwohnerversammlung in den Ratssaal des Wedeler Rathauses ein.

Zwei zentrale Themen stehen laut Ankündigung bereits fest: die langfristige Haushaltssicherung bis 2028 sowie das Thema Sicherheit in Wedel. Die Tagesordnung kann auf Wunsch der anwesenden Einwohnerinnen und Einwohner ergänzt werden – hierfür ist die Zustimmung von mindestens 50 % der Anwesenden erforderlich.

Was ist eine Einwohnerversammlung überhaupt?

Die Einwohnerversammlung ist ein gesetzlich vorgesehenes Beteiligungsinstrument der Kommunalpolitik. Ihre rechtliche Grundlage findet sich in der Gemeindeordnung Schleswig-Holstein (§ 16b GemO SH) sowie konkret in der Hauptsatzung der Stadt Wedel (§ 12).

Sie dient dazu, wichtige Angelegenheiten der Stadt öffentlich vorzustellen, zu erörtern und Anregungen sowie Vorschläge der Einwohnerinnen und Einwohner aufzunehmen. Eingeladen sind alle Wedelerinnen und Wedeler – unabhängig von Staatsangehörigkeit oder Wahlrecht. Auch Kinder und Jugendliche haben ein Vorschlagsrecht.

Ablauf und Beteiligung: Das sollten Sie wissen

  • Leitung: Die Versammlung wird vom Stadtpräsidenten geleitet. Er übt auch das Hausrecht aus und kann zur Sicherstellung eines geordneten Ablaufs die Redezeit je Rednerin oder Redner auf fünf Minuten begrenzen.

  • Tagesordnung: Die Tagesordnung wird vorab festgelegt und öffentlich bekannt gegeben. Ergänzungen während der Versammlung sind möglich, wenn mindestens 50 % der Anwesenden zustimmen.

  • Anregungen und Vorschläge: Wer konkrete Anträge einbringen möchte, muss diese schriftlich formulieren. Über sie wird offen abgestimmt. Vorschläge gelten als angenommen, wenn mindestens 50 % der Anwesenden zustimmen. Abstimmungen über Themen außerhalb der städtischen Zuständigkeit sind nicht zulässig.

Protokollierung und Transparenz

Über die Einwohnerversammlung wird eine Niederschrift angefertigt. Diese enthält mindestens:

  • Zeit und Ort der Versammlung,

  • die Zahl der teilnehmenden Einwohnerinnen und Einwohner,

  • die erörterten Angelegenheiten,

  • die Anregungen und Vorschläge, über die abgestimmt wurde, sowie

  • die jeweiligen Abstimmungsergebnisse.

Die Niederschrift wird vom Stadtpräsidenten und der Protokollführung unterzeichnet. Sie dient der transparenten Nachbereitung und Information gegenüber Rat und Öffentlichkeit.

Nachbereitung von Anregungen

Vorschläge und Anregungen, die in die Zuständigkeit des Rates fallen, sollen der Ratsversammlung zur nächsten Sitzung zur Beratung vorgelegt werden. Die Einwohnerversammlung hat dabei beratenden Charakter – Entscheidungen trifft weiterhin die Ratsversammlung.


Warum sich der Besuch lohnt

Gerade in Zeiten knapper Kassen, wachsender Aufgaben und intensiver Diskussionen über Wohnungsbau, Verkehrssicherheit und soziale Infrastruktur bietet die Einwohnerversammlung eine wertvolle Möglichkeit zur direkten Einflussnahme. Hier können Sie Ihre Anliegen einbringen, Fragen stellen und politische Entwicklungen mitgestalten – offen, unmittelbar und im direkten Dialog mit der Stadtspitze.


Hinweis:
Leider kann ich an der Einwohnerversammlung am 13. Mai nicht teilnehmen, da ich zeitgleich an einer anderen Sitzung verpflichtet bin.
Ich werde die Ergebnisse der Versammlung jedoch aufmerksam verfolgen und an geeigneter Stelle aufgreifen.

Wenn Kritik zur Waffe wird – und Debatten zur Bühne für persönliche Angriffe

Jan Luechau 20. April 2025
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Was passiert, wenn politische Diskussionen im Netz nicht mehr der Aufklärung, sondern der Polarisierung dienen? Wenn Kritik nicht mehr argumentativ geführt, sondern als moralischer Feldzug inszeniert wird? Und wenn einzelne Stimmen den Ton bestimmen, ohne Verantwortung für dessen Folgen zu übernehmen?

Auf Facebook wird zunehmend deutlich, wie schnell aus berechtigtem Zweifel pauschale Delegitimierung wird. In meiner Artikelserie beschreibe ich u.a. drei exemplarische Fälle, in denen persönliche Angriffe, moralische Aufladung und selektive Empörung den politischen Diskurs in Wedel prägen – und ihn gleichzeitig beschädigen. Es geht nicht um die Abrechnung mit Einzelpersonen. Es geht um ein Muster, das unsere demokratische Streitkultur untergräbt.

Meine Zielsetzung ist klar: Ich möchte sichtbar machen, wie bestimmte Kommunikationsweisen die politische Debatte vergiften – und warum es so wichtig ist, ihnen nicht einfach das Feld zu überlassen. Denn wer sich engagiert, muss mit Kritik rechnen. Aber niemand sollte sich fragen müssen, ob politisches Engagement gleichbedeutend mit öffentlicher Diffamierung ist.

Diese Serie ist eine Einladung zur Reflexion – und zum Widerspruch. Nicht im Ton der Entrüstung, sondern mit Argumenten. Nicht, um Stille zu erzeugen, sondern um Räume für echten Austausch zu schaffen.

📌 Jetzt lesen:
Aktuelle Social Media Debatten

Jetzt erst recht: Warum öffentliche Debatte mehr braucht als laute Empörung

Jan Luechau 13. April 2025
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Es ist in diesen Tagen viel geschrieben worden. Auf Facebook, auf meiner Homepage, öffentlich, persönlich, emotional. Was mit einem kritischen Kommentar zur Wedeler Innenstadt begann, hat sich zu einer hitzigen Debatte über Stil, Plattformen und den Umgang mit Kritik entwickelt. Dass wir diskutieren, ist gut. Dass wir dabei den Respekt voreinander nicht verlieren – noch besser.

Denn: Demokratie braucht Meinungsvielfalt. Und sie braucht Haltung. Von allen Seiten.

Ich habe öffentlich Stellung bezogen zu einem Beitrag von Frau Binz-Vedder. In meiner Rubrik „Meine Meinung“. Deutlich, aber nicht diffamierend. Kritisch, aber nicht persönlich. Ich habe versucht, der Zuspitzung eine Einordnung entgegenzustellen – weil ich glaube, dass es in der politischen Debatte beides braucht: Emotionen und Fakten. Kritik und Perspektiven.

Was folgte, war eine Welle öffentlicher Vorwürfe – unter anderem von Frau Binz-Vedder, aber auch von Herrn Kaser, Frau Brand und Herrn Fuchs. Sie reichen von der Kritik an meiner Homepage über Fragen der Fairness bis hin zu persönlichen Angriffen.

In diesem Zusammenhang sei auch klargestellt: Alle Facebook-Links, die ich zitiert oder kommentiert habe, führen in die öffentliche Gruppe „Wedel-Germany“. Diese Gruppe ist für jeden einsehbar – auch ohne Facebook-Account. Die Beiträge sind somit Teil des öffentlichen Raums, nicht privater Austausch.

Und ebenfalls klar ist: An keiner Stelle gab es bislang einen sachlichen Austausch zu meinen kritischen Äußerungen. Statt auf Argumente wurde mit Unterstellungen reagiert. Persönliche Angriffe haben die Debatte überlagert, Inhalte wurden kaum reflektiert. Genau das ist das Problem, nicht die Diskussion selbst.

Zur Klarstellung:

  • Meine Homepage ist öffentlich, transparent und klar gekennzeichnet. Sie erhebt nicht den Anspruch, eine offizielle Seite der Stadt Wedel zu sein. Wer möchte, kann sich jederzeit ein eigenes Bild machen.
  • Ich lade zur Diskussion ein – nicht zum Shitstorm. Ich habe niemanden persönlich diskreditiert, sondern öffentlich geteilte Inhalte kommentiert – wie es demokratisch legitim ist.
  • Kritik ist erlaubt – aber nicht jede Kritik ist richtig. Frau Brand und Herr Fuchs unterstellen mir Einseitigkeit oder fehlende Offenheit. Wer meine Beiträge kennt, weiß: Ich begründe, ich antworte, ich stehe ein.
  • Persönliche Angriffe führen uns nicht weiter. Wenn Begriffe wie „He Lücht“, „Schauspieler“ oder „trojanisches Pferd“ bemüht werden, geht es längst nicht mehr um Inhalte.

Was ich mir wünsche:

  • Ehrliche Diskussion, keine Empörungsrhetorik
  • Respekt vor unterschiedlichen Perspektiven
  • Keine persönlichen Zuschreibungen – an niemanden
  • Mehr Fokus auf Lösungen als auf Lagerdenken

Ich bin gerne bereit, in einen echten Austausch zu gehen – auf meiner Homepage, per E-Mail, im persönlichen Gespräch oder in Veranstaltungen. Aber ich lasse mich nicht davon abhalten, meine Meinung zu äußern – sachlich, offen, demokratisch.

Ich bleibe dabei: Unsere Stadt ist nicht verloren. Und die Diskussion darüber auch nicht. Aber wir sollten sie so führen, dass man danach noch miteinander reden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Jan Lüchau

Wenn Kritik zur persönlichen Abrechnung wird

Jan Luechau 12. April 2025
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In einem öffentlichen Facebook-Beitrag äußerte sich Bürgermeister a.D. Gernot Kaser in einer Weise, die persönliche Grenzen überschreitet. Statt sachlicher Kritik enthält der Beitrag massive Vorwürfe, Beleidigungen und Falschbehauptungen. Hier ist meine Antwort – mit Haltung, Fakten und einem klaren Kontrast im Ton.

Wenn Kritik zur persönlichen Abrechnung wird

 

Weniger Ausschusssitzungen im April – kein Widerspruch zur Haushaltskonsolidierung

Jan Luechau 11. April 2025
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In der April-Ausschusswoche 2025 waren wie gewohnt fünf Ausschusssitzungen in Wedel geplant. Stattgefunden haben lediglich der Planungsausschuss und der Sozialausschuss. Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport sowie der Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss sind hingegen ausgefallen – aufgrund fehlender konkreter Themen und Beschlussvorlagen. Eventuell fällt auch der Haupt- und Finanzausschuss, der erst nach den Osterferien tagen soll, aus

Angesichts der angespannten Haushaltslage mag das auf den ersten Blick überraschen. Immerhin wurde Ende März der Haushalt 2025 beschlossen – samt eines umfassenden Begleitbeschlusses und 30 Konsolidierungsmaßnahmen, die in den kommenden Monaten auf ihre Umsetzung geprüft werden sollen.

Doch gerade deshalb ist es nachvollziehbar, dass es aktuell noch keine neuen Themen für die Ausschüsse gibt. Die Verwaltung befindet sich in der Startphase der Umsetzung: Projektgruppen werden gebildet, Zuständigkeiten geklärt, erste Bewertungen vorgenommen. Belastbare Ergebnisse, die in den Gremien beraten oder beschlossen werden können, liegen derzeit schlichtweg noch nicht vor.

Natürlich könnte man Ausschusssitzungen auch nutzen, um bereits bekannte Themen weiter zu diskutieren – doch genau das wurde in den vergangenen Monaten ausgiebig getan. Jede zusätzliche Sitzung bindet Ressourcen in der Verwaltung und verursacht Kosten – in einer Zeit, in der jeder Euro zweimal umgedreht werden muss. Es stellt sich die Frage: Was soll jetzt noch diskutiert werden, das nicht bereits längst politisch eingeordnet wurde?

Entscheidend ist nun, dass die Verwaltung ihre Prüfaufträge mit Sorgfalt, aber auch mit Tempo bearbeitet – und die Ausschüsse sich dann wieder mit fundierten Grundlagen befassen können. Politische Arbeit bedeutet nicht nur Debatte, sondern auch das Abwarten auf verwaltungsseitige Zuarbeit, um anschließend kluge, nachhaltige Entscheidungen treffen zu können.

„Diskutieren um des Diskutierens willen bringt uns in dieser Phase nicht weiter. Jetzt ist es an der Verwaltung, ihre Arbeit aufzunehmen und konkrete Ergebnisse zu liefern. Erst dann können wir als Politik fundierte Entscheidungen treffen – genau das ist verantwortungsvolles Handeln in Zeiten knapper Kassen.“

  1. Neue Rubrik: Haushaltssicherung 2028 – was auf dem Spiel steht
  2. Zusammenfassung des Artikels „Wer sichert sich Wedels Lost Place?“:
  3. Sozialindex – Ein Maß für schulische Herausforderungen
  4. Warum kein privater Investor die Badebucht übernehmen wird

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