Die Planungen für das neue Kombibad in Wedel schreiten voran und stehen in den kommenden Gremiensitzungen zur Beratung an. Am Montag, den 31.08.2026, befasst sich der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) mit dem Thema, bevor am 10. September die Mitteilungsvorlage zur geplanten Durchführung des Bauvorhabens im Rat behandelt wird.
Aktueller Zeitplan und Meilensteine
- Mitte September 2026: Entscheidung über weitere Fördermittel aus der „Sportmilliarde" (SKS 2).
- Ende September 2026: Abschluss der Vor- und Entwurfsplanung (Leistungsphase 3).
- 01. Oktober 2026: Beauftragung der Fachplaner für die Erstellung der Ausschreibung (Leistungsphasen 6 & 7) sowie die juristische Abstimmung des Ausschreibungsverfahrens.
- Kurzfristig (Oktober): Geplante Einreichung des Bauantrages im Anschluss an die Ratssitzung.
- Mai bis Juni 2027: Auswertung der vorliegenden Angebote und endgültige Kostenkalkulation.
- Die zweite Abstimmungsrunde mit Nutzergruppen wie Schulen und Vereinen ist bereits erledigt.
Geplante bauliche Maßnahmen (Variante 4A)
- Eingang, Service und Gastronomie: Der Eingangsbereich wird neu geordnet und erhält eine neue Empfangs- und Kassentheke mit Zutrittsautomat. Zudem sind eine Bistrotheke für den Verkauf und die Außengastronomie sowie ein integrierter Shopbereich geplant.
- Bäderbereich und Barrierefreiheit: Die Gebäudehülle im aktuellen Erlebnisbereich wird zurückgebaut, wobei die statisch geprüfte Bestandsbodenplatte weiter genutzt wird. Das neue Lehrschwimmbecken erhält den von den Vereinen gewünschten Hubboden sowie eine Längstreppe. Alle Schwimmbecken befinden sich künftig auf einer gemeinsamen Badeebene, was einen unmittelbaren barrierefreien Zugang zum Beckenumgang ermöglicht. Die Erschließung erfolgt über ein Treppenhaus, der Aufzug bleibt erhalten.
- Personal und Umkleiden: Die Mitarbeiter- und Verwaltungsräume werden in die Unterkellerung verlegt und erhalten natürliche Belichtung durch Fenster. Zur Sanierung vorhandener Bauschäden werden die Umkleide- und Sanitärbereiche entkernt und mit einem neuen Boden- und Fliesenaufbau inklusive Folienabdichtung ausgestattet.
Finanzielle Lage und anstehende Beschlüsse
Die bisherigen Leistungen der Phasen I bis III belaufen sich auf 638.450 Euro. Damit bewegen sich die Kosten im Rahmen des vom Aufsichtsrat freigegebenen Budgets von 750.000 Euro. Für die noch anstehenden Beauftragungen (Leistungsphasen IV bis IX, Gutachten, Projektsteuerung etc.) kalkuliert die Planung mit weiteren Kosten in Höhe von insgesamt 1.661.500 Euro.
Um den Bauantrag pünktlich im Oktober einreichen zu können, muss nun die Leistungsphase 4 beauftragt werden. Dies erfordert Finanzmittel in Höhe von rund 200.000 Euro, die im aktuellen Wirtschaftsplan 2026 nicht vorgesehen sind. Der Aufsichtsrat muss dieser Überschreitung zustimmen. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt, dass der Rat dem Vorgehen am 10. September nicht widerspricht.